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Modeling mit HDRi Maps

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HDRI (Maps)?

HDRI(s) sind High Dynamic Range Images (Deu. = Hochkontrastbilder), also Bilder mit hohem Dynamikumfang (Verhältnis von Höchster und niedrigster Lichtdichte), wodurch Helligkeitsunterschiede detailreich dargestellt werden.

„HDR-Bilder können von Spezialkameras aufgenommen, als 3D-Computergrafiken künstlich erzeugt oder aus einer Belichtungsreihe von Fotos mit niedrigem
Dynamikumfang (low dynamic range, LDR) rekonstruiert werden. Bisher existieren nur wenige Ausgabegeräte, die zur Anzeige von HDR-Bildern fähig sind. Auf herkömmlichen Bildschirmen und Medien können sie nicht direkt dargestellt werden, sondern müssen in LDR-Bilder umgewandelt werden, indem die Helligkeitskontraste des HDR-Bildes verringert werden. Dieser Vorgang wird Dynamikkompression (englisch tone mapping) genannt. Ungeachtet dieser Einschränkung können ausgehend von HDR-Bildern Über- und Unterbelichtungen vermieden, Bilddetails besser erhalten und weiterreichende Bildbearbeitungen vorgenommen werden. Nicht nur die Fotografie und Computergrafik, sondern auch Anwendungen wie die Medizin oder virtuelle Realität profitieren von diesen Vorteilen.“ – Quelle, Wikipedia

HDRI Maps sind wiederum HDRI Bilder, die eine 360 Grad, beziehungsweise Rundumsicht darstellen, wodurch sie Beispielsweise in 3D-Programmen wie Cinema4D, oder Blender auf den Himmel projiziert werden können und so eine Umgebung erzeugen.

In diesem oben zusehenden Beispiel ist das Zimmer eigentlich nur eine HDRI Map, aber durch das anpassen dieser, das zum Beispiel helle Bereiche der HDRI Map leuchten, sieht es so aus, als würde Das Zimmer mit dem Designschriftzug modelliert und gerendert worden, doch in Wahrheit haben wir nur den Designschriftzug, welcher von einem Himmel mit einer Zimmertextur(die HDRI Map) umgeben wird. Das hinzugefügte Leuchten der HDRI Map macht sich zum Beispiel auf dem Designschriftzug durch leichte Reflektieren bemerkbar.

Zusammenfassung und Eigenschaften

  • HDRI = High Dynamic Range Images (= Hochkontrastbilder)
  • haben einen hohen Dynamikumfang
  • können nicht direkt von herkömmlichen Bildschirmen angezeigt werden.
  • HDRI Maps stellen eine Rundumsicht da
  • Sie müssen eine hohe Pixeldichte haben, da zB HDRI Maps trotz einer herkömmlich hohen Auflösung „pixelig“ wirken.

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Leon Niclas Kraft

Leon Niclas Kraft

Abiturient 2020 im Profil für Kommunikation und Design. Angehender Student im Studiengang Digitale Bremen an der Universität Bremen.
3D-Modeling und Rendering, Grafikdesign und Motiondesign.